Tanz
In einem Lexikon nachgeschlagen, steht über das
Wort "Tanz":
"Tanz, rhythmische Körperbewegung, meist von Musik begleitet;
ursprünglich religiös bedingter Kulttanz. Aus diesem entwickelt
sich der Volks-, Gesellschafts- und Kunsttanz. Die bekanntesten
Gesellschaftstänze des 16. Jahrhunderts sind: Pavane und Gaillarde;
des 17.Jahrhunderts: Courante, Sarabande, Gigue; des 18.
Jahrhunderts: Bourree, Menuett, Allemande; des 19. Jahrhunderts:
Walzer, Polka; des 20.Jahrhunderts: Tango, Foxtrott, Slowfox,
langsamer Walzer, Charlson, Rumba, Boogie- Woogie, Roch'n'Roll,
Samba, Twist, Beat, Lambada."(Quelle: Der Brockhaus)
Für uns bedeutet Tanz vorallem Lebensfreude, Spaß, Musik,
Freunde, Bewegung, Koordination, Ästhetik, Schwung.
Und was bedeutet "Tanz" für dich???
Eine List von Tänzen, die uns bekannt sind:
Afro Dance, Ballett, Beat, Bluse, Breakdance, Cumbia,
Cha Cha Cha, Charlston, Disco Fox, Foxtrott, Hip Hop,
Improvisations Tanz, Jazz Dance, Jive, Kulttänze, Lambada,
langsamer Walzer, Limbo, Mambo, Merenge, Musical Dance,
orientalischer Tanz/ Bauchtanz,Paso Doble, Partytanz, Polka,
Quadrille,Rock'n Roll, Rueda, Rumba, Salsa, Samaba, Schuhplattler, Slow Fox,
spanischer Tanz/ Flamenco, Square Dance, Street Dance, Tango,
Tango Argentino, Twist, Volkstanz, Wiener Walzer.
Einige dieser Tänze hatten wir schon in unseren Programmen,
manche sind neu in Planung für das nächste Jahr.
Was bedeutet das?
Hier folgen einige tanztechnische Begriffe, auf die man bei
uns oder anderen Tanztrainings manchmal stößt. Viele von
diesen Begriffen entstammen aus dem klassischen Ballett, und
werden allerdings für einige andere Tanzarten abgeändert.
AKZENT:
Betonung, um ein Bewegungselement hervorzuheben.
BOUNCES:
Engl. bounce = aufhüpfen. Kleine federnde Bewegung.
CENTER:
Engl. = Mittelpunkt. Der oft gedachte Punkt, von dem
angeblich die Bewegung herrührt. Gewöhnlich um den
Nabel herum (wird metaphorisch gesehen).
CONTRECTION - RELEASE:
Engl. contract = zusammenziehen; release = lösen.
Es entsteht der Kontrast zwischen Spannung und
Entspannung.
DIAGONAL:
Einteilung des Raumes von Ecke zu Ecke. Der längste
gerade Weg, den man bei der Bewegung im rechteckigen
Raum erreichen kann.
FOKUS:
Zentrum der Aktivität oder Aufmerksamkeit (siehe auch
den Begriff "Spot").
LEAP:
Engl. = springen, (großer) Sprung, Satz
LEVEL:
Engl. = gleiche Höhe, Niveau
OFF BALANCE
Engl. = aus der Balance. der Körper befindet sich
zwischen Gleichgewicht und Fall.
PHRASE:
Eine Folge von Bewegungen oder Tönen, die zusammen gehören.
PIROUETTE:
Franz. pirouette = Drehung. Drehen um die eigene Achse.
Eine oder mehrere Pirouetten auf einem Bein können in
verschiedenen Stellungen und Höhen vollführt werden.
PLIE´:
Franz. = gebeugt. Kniebeuge auf einem oder beiden Beinen.
Unterschieden wird zwischen Demi- plie: "halbe"Kniebeuge,
wobei die Fersen am Boden bleiben, z.B. zur Vorbereitung
von Sprüngen und Piruetten. Und Grand- plie: "ganze"
Beugung, wobei die Fersen etwas vom Boden gehoben werden
dürfen (außer in der 2.Position).
POSITIONEN:
Stellungen der Füße, Arme, Positionen im Raum, oder
mit einem Partner.
POSE:
Bewusstes zeigen einer Körperhaltung. Exakt und
sie wird für einen gewissen Zeitraum gehalten.
RELEVE´:
Franz. = Heben. Das Anhaben auf die Zehenspitzen (halbe Höhe)
RICHTUNGEN:
Vorwärts, zur Seite, rückwärts, diagonal, im Kreis.
SPOT:
Engl. = Punkt, Fleck. wichtig bei schnellen Drehungen
(z.B. Piruetten). Man fixiert einen gewissen Punkt im
Raum, dreht den Kopf, um mit dem Blick den Fokus wieder
zu finden, schneller als den Rest des Körpers. (Der Blick
bleibt längst möglich bei dem Punkt und der Kopf dreht dann
schnellst möglich wieder dorthin zurück).
Die Haltung:
Man beginne, seine eigene Körperbalance zu finden,
während man aufrecht steht. Wichtig ist auf die eigene
Konzentration, und sein eigenes Gefühl zu vertrauen.
Das Rückgrat bildet die Stütze der Mittellinie. Es gilt,
die rechte Einstellung zur Gravitation zu finden.
Lateinamerikanische Tänze:
Zu den Lateinamerikanischen Tänzen gehören: RUMBA,
CHA- CHA- CHA, SAMBA, JIVE und PASO DOBLE.
DIE HALTUNG:
Die Tanzpartner stehen sich mit etwas Abstand gegenüber.
Beide sollten auf Spannung (in ihren Armen) achten,
damit die bei den fortgeschrittenen Tanzfolgen vorkommenden
schnellen Drehungen und Bewegungen auch problemlos ausgeführt
werden können.
DER TANZSTIL:
Die Lateinamerikanischen Tänze sind offene Tänze. Konkret
bedeutet dies, daß sich beide Partner relativ oft trennen und
"den Griff" lockern bzw. ganz lösen. Die Tänze werden
durchgehend temperamentvoll ausgeführt und wichtig ist nicht
alleine das Setzen der Schritte, sondern die Hüftbewegung.
Bei den Vorwärtsschritten wird fast durchgehend der Ballen
zuerst aufgesetzt (sowohl bei Dame und Herr).
Der aufrechte Blick kann auch nicht schaden. Der Herr übernimmt
die Führung, die Damen dürfen dafür die schwereren Schritte
tanzen. Er führt sie durch Druckimpulse oder Armbewegungen in
Tanzfiguren oder Richtungen.
DER TÄNZERISCHE AUSDRUCK:
Hier ist der Herr in 1. Linie nur Beiwerk. Er hat die
Aufgabe, seine Dame gut aussehen zu lassen. Er soll sie
"umgarnen". Besonders stark sieht man dies beim "Tanz der
Liebe"- Rumba.
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